Vereinsgeschichte

Die Wortkombination „BAGONG KATIPUNAN“ entstammt der auf den Philippinen vorherrschenden Sprache Tagalog und wird genauso ausgesprochen, wie man sie schreibt.

Wir haben diesen Namen, der schlichtweg „neue Vereinigung“ bedeutet, mit Blick auf die tatsächlichen Wurzeln unseres Vereins ausgewählt.

Der Bagong Katipunan e.V. geht aus mehreren Treffen von Enthusiasten der philippinischen Kampfkünste hervor, die beginnend ab dem Oktober 2000 in Idar-Oberstein, in Giessen, in Hagen sowie in Oberhausen stattfanden.

Im Rahmen eben jener Meetings brachten in Deutschland lebende Filipinos den Teilnehmern verschiedene Techniken aus den jeweils von ihnen repräsentierten Selbstverteidigungssystemen bei, wobei etwaige stilistische Grenzen und damalig bestehende Gruppen- bzw. Verbandszugehörigkeiten keine Rolle spielten, sondern vielmehr ein freundschaftlicher Austausch von Wissen im Vordergrund stand.

Während eines am 03.11.2002 in Hagen abgehaltenen Lehrgangs entschlossen sich unter anderem die Kampfkunstlehrer Carlos „Manong“ Pulanco, Laurencio „Larry“ Garcia sowie Jovelyn Minoza nach reiflicher Überlegung letztendlich dazu, einen eigenen Verein zu gründen, um die ihrerseits vertretenen Stile einem interessierten Publikum in organisierter Form und vor allem durch regelmäßig abgehaltenen Unterricht zugänglicher machen zu können.

Der „Bagong Katipunan e.V.“ wurde sodann am 16.03.2003 in das seinerzeitige Vereinsregister des Amtsgerichts Oberhausen eingetragen. Zu den Gründungsmitgliedern zählen neben den im vorstehenden Absatz genannten Personen beispielsweise Patrick Kaluder und der jetzige erste Vorsitzende Jens Schöndeling, die beide bereits in den späten neunziger Jahre ihr Training unter Großmeister Carlos Pulanco aufgenommen haben.